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Berichte und Presseartikel

Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Medienberichte über IFÜREL aus den vergangenen Jahren. Falls Sie nicht finden, wonach Sie suchen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Verfügbare Berichte und Presseartikel

Die Fachkraft – ein elementarer Wirtschaftsfaktor

Angesichts der demografischen Entwicklung ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre.

Anlässlich der MainDays 2019 berichtet Henrich Kleyboldt, Geschäftsführer und Inhaber bei IFÜREL, über die Herausforderungen und Lösungsansätze im Fachkräfte-Management. Mit etwa 100 Konferenz-Teilnehmern spricht er über Ursachen und Auswirkungen, Maßnahmen und Erfahrungen.


Bild: „Demografie: Erwerbsbevölkerung – Die Erwerbstätigen werden weniger und älter“ – Quelle: IFÜREL

Auch wenn es flächendeckend schwieriger wird, offene Stellen zu besetzen, lohnt es sich, Fachkräfte-Engpässe differenziert zu betrachten.

Die Ursachen für Engpässe liegen in demografischen und konjunkturellen Entwicklungen, in einzelnen Branchen jedoch auch in den Arbeitsbedingungen oder in der Unternehmenskultur.


Bild: „Future Skills – Zukünftige Herausforderungen erfordern neue Fähigkeiten„ – Quelle: IFÜREL

Die Aufgabenstellungen in den Unternehmen werden durch die Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen komplexer. Dadurch steigen die Anforderungen an die Mitarbeitenden.

Andererseits haben Mitarbeitende und Bewerbende zunehmend konkrete Vorstellungen zu den Arbeitsbedingungen, Unternehmenswerten, Sicherheit und Flexibilität am Arbeitsplatz.

Vor diesem Hintergrund funktionieren klassische Organisations- und Führungsmodelle häufig nicht mehr. Die Unternehmenskultur wird zum entscheidenden Faktor für die Attraktivität als Arbeitgeber.


Bild: „Lernprozesse ermöglichen – Selbstverantwortlich denkende Mitarbeitende entwickeln sich weiter„ – Quelle: IFÜREL

In Zeiten geringerer Fachkräfte-Verfügbarkeit und sich verändernden Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeitende liegen Chancen für Organisationen, die ihre Kultur an den Herausforderungen ausrichten. Dies bedeutet Stärkung der Selbstverantwortung von Führungskräften und Mitarbeitenden, offene kooperative Führung und die Ermöglichung von lebenslangem Lernen.


Imagefilm TalentKolleg Ruhr Westfälische Hochschule


Der Imagefilm des TalentKollegs Ruhr mit Eröffnungs-Statement von Henrich Kleyboldt:

Sehen Sie das Video bei Youtube.

Erfahren Sie mehr über das Gespräch mit dem TalentKolleg Ruhr bei Facebook.


Maindays 2019, 21.-22. März, Berlin

Mit den „MainDays 2019“ veranstaltet T.A. Cook bereits die 20. Jahrestagung auf dem Gebiet der Instandhaltung, diesmal unter dem Motto: „Smart Maintenance: Grenzen überwinden“. Als einer der Vortragsredner am ersten Konferenztag wurde IFÜRELs Mitgeschäftsführer, Henrich Kleyboldt, gebeten, das Thema „Erfolgreiches Fachkräfte-Management: Gute Leute – gute Leistung“ in den Blickpunkt zu rücken.

IFÜREL hatte bereits in den vergangenen Jahren an vergleichbaren Fachtagungen der T.A. Cook teilgenommen.

Informieren Sie sich hier: https://www.tacevents.com/us/events-de/maindays-2019/


Bild: T.A. Cook


IFÜREL im neuen Look

Derzeit finden in allen Betriebsabteilungen Maßtage zur Anprobe der demnächst auszugebenden neuen Arbeits-Schutzanzüge statt.

Die Mitarbeiter erhalten neue, qualitativ hochwertigere Arbeitskleidung bestehend aus dreimal Hose, Hemd, Jacke und im Bedarfsfall Thermoschutzjacke. Der klassische Blaumann wird eingetauscht gegen eine farbenfrohere rot-graue Kombination.

Das Material erfüllt sämtliche Ansprüche an (besseren) Tragekomfort (extrem leicht, erhöhter Baumwollanteil, hohe Wärmeisolation), praktischen Nutzen (vielseitige Taschenlösungen, leicht verschließbar, industriewäschegeeignet, Austauschbarkeit der Kniepolster) und natürlich insbesondere Sicherheit (zertifiziert nach den geltenden Euronormen für Schweißerkleidung, Hitze- und Flammschutz, elektrostatische Ableitfähigkeit sowie höchstmöglichen Schutz bietend gegen Gefahren durch Flüssigchemikalien und Störlichtbögen).


BP Gelsenkirchen: Europas größter Raffinerie-TÜV
hält IFÜREL in Atem

Mehrere Jahre Vorausplanung bedurfte dieser für den Herbst 2018 vorgesehene gut sechswöchige Stillstand bei der BP in Gelsenkirchen. Dass dennoch nicht alles planmäßig lief und dass die letzte Anlage bis heute noch nicht wieder in Betrieb genommen werden konnte, ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass dieser Turnaround in seinen Dimensionen seinesgleichen sucht…

Anfang September stand das Werk in Gelsenkirchen-Horst (10 Anlagen) komplett still, zusätzlich einige Anlagen in Gelsenkirchen-Scholven. Um die 100 Firmen waren mit bis zu 3.500 Mitarbeitern in drei Schichten in das Projekt eingebunden, darunter IFÜREL mit in der Spitze 80 Mann. Aus eigener Kraft heraus hätte IFÜREL das kaum bewerkstelligen können – zwar war die Mannschaft vor Ort schon 2017 um 100 Prozent aufgestockt worden; dennoch mussten zusätzlich zwei polnische Fremdfirmen mit ins Boot geholt werden, mit denen man bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte.

Mit der Verdoppelung der Mannschaft ging aber auch eine überproportionale Verjüngung einher – und so gehörte es zu den größten Herausforderungen, ein kompetentes Team zusammenzustellen, das die notwendigen speziellen, oft nur durch jahrelange Erfahrung zu erzielenden MSR-Kenntnisse (das Fachwissen in Bezug auf Gerätetechnik, Leitsysteme und Prüftechniken) mitbringt.

Nach inzwischen fünf Monaten, die der Turnaround seine Mannschaft inzwischen beschäftigt, bilanziert Heinrich Golla daher mit gemischten Gefühlen: einerseits ein spannender, lohnender Auftrag mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen, andererseits ein steter Balanceakt zwischen dem, was noch geht, und dem, was eigentlich kaum noch zu stemmen ist: der immense Personalbedarf gerade an Fachkräften hat immer wieder große Lücken gerissen an anderer Stelle; die nebenher laufenden Instandhaltungsaufträge mussten personell auf ein Minimum heruntergefahren werden, Golla selbst musste teilweise in den Prüfteams einspringen, um „immer wieder entstehende Löcher zu stopfen“. Stolz ist er aber auf den Zusammenhalt seiner Mannschaft und die Gesamtleistung. Trotz der hohen Arbeitsdichte habe man den Stillstand zudem ohne Unfälle gemeistert. „man wächst mit den Aufgaben“, stellt Golla fest. Und er will niemanden besonders hervorheben: „es haben alle zusammen hervorragende Arbeit abgeliefert.“ Er vergleicht die im Einzelnen äußerst verantwortungsvollen Jobs mit einer „Operation am offenen Herzen“: wenn (abgesehen von Kleinigkeiten) irgendetwas schief geht, stehen gleich alle Räder still und Riesen-Produktionsausfälle sind die Folge.

Aber letztlich wollen wir genau da hin, sagt Golla: hin zu anspruchsvollen Aufgaben wie Instandhaltung, Bereitschaft, Prüfarbeiten nach BetrSichV, weg von reinen Montagearbeiten. Solche Aufträge sorgen für eine verlässlichere Personalplanung und eine gute Auslastung übers Jahr.

Zu den Verzögerungen im Anfahrprozess einiger Anlagen (zwei Anlagen waren vor Weihnachten noch nicht wieder in Betrieb genommen) kam es letztlich insbesondere dadurch, dass bei derartigen Raffinerien während der Reparaturarbeiten immer wieder Sachverhalte auftauchen können, die vorher nicht feststellbar waren. Dann müssen Ersatzteile bestellt und teilweise noch gefertigt werden, Maschinenteile ausgetauscht werden usw. Der Umfang dieser Unwägbarkeiten sprengte die gesamte Planung des TAR. Die BP in Gelsenkirchen gehört zu den größten Raffinerien Europas.

Steckbrief / TAR in Zahlen:

  • Standort: BP Gelsenkirchen-Horst
  • Betroffene Anlagen : 10
  • Zeitraum (ursprünglich). 02.09.-16.10.2018
  • Aufgabenstellung: 12 MSR-Projekte (300.000 EUR) und TAR (1,2 Mio. EUR)
  • Eingebundene Mitarbeiter: ca. 80
  • Bisher verfahrene Stunden: 27.350
  • Beteiligte Firmen: ca. 100


Quelle: BP Europa SE

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